22. April, 2008...11:22 Uhr nachmittags

Biosprit macht Hunger

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Er ist in aller Munde. Spätestens seit dem Bericht des UN-Weltklimarates Ende vergangenes Jahr kann den Klimawandel niemand mehr glaubhaft leugnen.

Eine radikale Umkehr der menschlichen Entwicklung ist gefragt. Doch mächtige Lobbygruppen wie die Öl- und Chemiebranche oder die Autoindustrie tun alles, Biosprit macht Hungerum diese Umkehr so lange als möglich hinauszuzögern. Schließlich machen sie mit dem Verbrauch von Erdöl riesige Gewinne. So einigten sich die Regierungen der G8-Staaten lediglich auf wachsweiche Ziele und setzen nun vermehrt auf sogenannte Biokraftstoffe. Benzin und Diesel aus Pflanzen. Die Idee dahinter: Das freigesetzte CO2 aus diesen Kraftstoffen wurde zuvor von den Pflanzen aus der Atmosphäre entnommen. Es kommt kein zusätzliches Treibhausgas dazu. Am Mittwoch (den 16.4.) starteten verschiedene NGO´s in Berlin eine Kampagne gegen das neue Wundermittel gegen den Klimawandel: Biosprit macht Hunger, so das Motto. Stefan Zimmer war beim Kampagnenauftakt dabei und sprach mit Evelyn Bahn von Inkota:

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Am 17. April zogen dann bei strömendem Regen einige AktivistInnen vor eine Tankstelle, um dort auf die Folgen der einfachen Klimalösung Biosprit aufmerksam zu machen.

Biosprit macht Hunger – auch bei Shell
Die Aktion vor der Tankstelle

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