Zum 1. Mai war das Motto der mayday Parade dieses Jahr: be.streik.berlin. Das Motto ist an eine Imagekampagne der Stadt Berlin angelehnt, die von den vielen sozialen Problemen der Stadt ablenken soll.
Gruppen wie DJB e.V., Fels Berlin, Gruppe Soziale Kämpfe und andere linke Gruppierungen wollen mit Streik-Unterstützungen und Aktionen des zivilen Ungehorsams in den kapitalistischen Alltag intervenieren. Wie das aussehen könnte, zeigte sich am Freitag morgen ab 6 Uhr in Berlin-Wilmersdorf.
“Ach, da wird gestreikt?! Das finde ich ja gut! Dann ist endlich mal was los in dem Beamtenviertel hier. Die Angestellten bekommen eh viel zu wenig Lohn – und außerdem gibt’s da eine Chefin beim Reichelt, die guckt immer ganz böse wenn ich mich mit der einen Verkäuferin unterhalte. Der würde ich ja mal in den Arsch treten.”
(Rentnerin, nachdem sie ein Flugblatt entgegengenommen hat und auf den Streik aufmerksam wurde)
Stefan Zimmer berichtet über die Hintergründe der Aktion und die neue Zusammenarbeit linker Basisgruppen und der großen Dienstleistungsgewerkschaft.
audio (7:27 min)
Mit einem beteiligten Aktivisten führte Stefan Zimmer ein Interview (4:35 min)
Tatort: Streik? Die Berliner Polizei hat anscheinend nicht mehr genügend normales Absperrband
Das Streikbrecher-Tor der Aktivisten wird von der Polizei entfernt


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